Landenten

Zuchtidee: Die Landente mit und ohne Haube stellt keine bewusste Züchtung dar, sondern ist seit hunderten Jahren in Europa bekannt. Die Tiere mit Haube snd durch Mutation aud der glattköpfigen Landente hervorgegangen. Die Tiere mit der auffallendgekrümmten Halsführung und der kugeligen Haube auf dem Hinterkopf galten als Zierde der Dorfteiche.

Was ist zu fordern: Gedrungene fleischige Form, die aber nicht zu groß sein darf, denn durch Einkreuzung anderer Rassen wurde des Öfteren versucht, die Landente zu vergrößern; Landenten haben das gleiche Standardgewicht wie Campbellenten. Wichtig ist die stark bogenförmige Halsführung. Die Haube muss auf dem Kopf frei sitzen und muss mit Deckfedern schön geschlossen sein, außerdem rund. Wenn auch alle Farben bei der Landente zugelassen sind, so ist aber bei den Farbenschlägen doch Reinheit anzustreben. Wildfarbige beispielsweise müssen auch wildfarbig sein und dürfen daher z.B. keinen weißen Vorderhals zeigen.

Was ist abzulehnen: Zu große, aber auchzu schwache Tiere, Walzenform, fehlende Flankenrundung; gerader oder zu dicker, kurzer Hals; schief sitzende Haube. Doppelhaube, auch wenn sie von einem wahren Friseurmeister zu einer Haube zurechtgeputzt wurde, längliche Haube, zu weit im Nacken hängende Haube, auf den Schädel aufgequetschte, nicht frei sitzende Haube.

Farbenschläge: Alle bei Entenrassen (außer Warzenenten) zugelassenen Farben

Gewicht: Erpel: 2,5 kg, Ente: 2 kg

Links: www.enten-sv.de – betreuender Sonderverein

Quelle: Martin Platzbecker, Der große Rassegeflügelstandard in Farbe – 3.Auflage von 2005, Verlag: Oertel+Spörer

landente-haube_blau_1,0 landente-haube_schwarzweiss_1,0
1,0 blau mit Haube 0,1 gescheckt mit Haube
landente-haube_blaugelb_0,1 landente-haube_schwarz_0,1
1,0 blau-gelb mit Haube 0,1 schwarz mit Haube